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Battlefield 2042: Wo ist die Kampagne, DICE?







Warum zieren sich Multiplayer-Shooter eigentlich so sehr, eine Geschichte zu erzählen? Warum versteckt Battlefield 2042 seine komplette Story über Irish, Städte wie London, die von einer Flutwelle überrollt wurden oder von Deutschland, das den Staatsbankrott ausruft, in einem einzelnen Story-Trailer und ein paar Blog-Posts auf seiner Website? Es wird Zeit für ein Special, um zu erklären, warum wir Singleplayer lieben. Nennt uns alte Männer, aber wir vermissen die Kampagne.

Die Gaming-Welt hat sich verändert: Große Call-of-Duty-Streamer verstehen nicht, warum

Battlefield 2042

nicht einfach nur ein Battle-Royale ist, schließlich scheint das mittlerweile der Heilige Gral zu sein. „Wo ist denn die Motivation, wenn ich bei jedem Match selbst entscheiden kann, welche Waffe ich mitnehme. Hart Old-School“, hört man öfter bei Twitch-Streamern. „BF 2042 sieht fantastisch aus, das Erlebnis ist absolut episch – die Karten, die Action, wie einfach alles explodiert und Jets und Helikopter über deinen Kopf zischen, ich liebe es“, meint Dr. Disrespect. „Hey DICE, das alles als Battle-Royale und ihr habt eine Chance gegen Call of Duty Warzone auf Twitch. So wird das nichts, denke ich.“ Courage findet BF 2042 ebenfalls absolut episch und liebt die Atmosphäre: „Wenn das keinen Battle-Royale-Modus bekommt, wird’s aber ein Mega-Fail. So ein gutes Spiel, wird keine drei Wochen auf Twitch überleben, ohne Battle-Royale.“ Auf Twitch fragen die jüngsten Spieler, ob es denn Marvel-Outfits geben wird in BF 2042. Und ob sie als Batman rumlaufen können, weil man das von Fortnite gewöhnt ist. 

In einem Story-Trailer namens Exodus erzählt DICE die Geschichte von Irish und Clayton aus Battlefield 4 weiter. Clayton ist Söldner für die andere Seite, Irish Papa geworden, der die Geflüchteten aus Europa in Schiffen schützt. So viel Potenzial...

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In einem Story-Trailer namens Exodus erzählt DICE die Geschichte von Irish und Clayton aus Battlefield 4 weiter. Clayton ist Söldner für die andere Seite, Irish Papa geworden, der die Geflüchteten aus Europa in Schiffen schützt. So viel Potenzial…

Die Welt ist ihnen zu militärisch, zu steril. „Die Waffen sehen krass langweilig aus, hoffentlich gibt’s wenigstens goldene Skins“ schreibt einer. Diese Aussagen stammen von einzelnen Personen, die aber immer wieder auftauchen und sie zeichnen ein Bild, das nachdenklich macht. Immer weniger Shooter wollen eine Geschichte erzählen, Karten erklären, Ereignisse. Während sich jüngere Spieler Sorgen machen, ob sie die richtige Portion Fortnite hier bekommen können, fragen wir uns: Was tun wir auf diesen Karten? Worum geht es? Warum wurde Doha, die Hauptstadt Katars von Sandstürmen verschluckt? Auf der Karte Hourglass respektive Sanduhr in der deutschen Version. Warum liegt da eigentlich ein riesiges Frachtschiff in der Wüste Indiens? Auf Discarded/Abgelegt. Weil der Meeresspiegel stieg, verschob sich die Küste ins Innere, ganze Schiffe wurden angespült, erzählt uns die Website in einem Story-Blog-Post.

Wohl um den Fortnite-Kids zu gefallen, gibt’s schon jetzt wildeste Outfits, die so auch im Marvel-Kosmos funktionieren würden. Und um zu überdecken, dass jeder Specialist gleich aussieht, also gerne mal 20 Boris durch die Karte laufen.

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Wohl um den Fortnite-Kids zu gefallen, gibt’s schon jetzt wildeste Outfits, die so auch im Marvel-Kosmos funktionieren würden. Und um zu überdecken, dass jeder Specialist gleich aussieht, also gerne mal 20 Boris durch die Karte laufen.

So fantastisch und Bild-gewaltig inszenierte Battlefield 3 2011 seine Kampagne:

 

Ernsthaft, wir erzählen Geschichten von Spielen jetzt in Blog-Posts, die irgendwo auf der Website versteckt sind? Die Geschichte ist so wichtig für Battlefield 2042, weil sie letztlich das Fundament für das Spiel ist. Wir sind uns ehrlich gesagt sogar sehr sicher, dass DICE an einer großen Kampagne gearbeitet hat und diese dann gekillt wurde, denn es ergibt keinen Sinn, all diese Hintergrundinformationen zu erarbeiten und dann nicht zu nutzen. Respektive auf Blog-Posts zu verstecken, die kaum einer liest. Die wohlgemerkt mitunter so geschrieben sind wie Drehbücher, so als hätte man sie für Schauspieler geschrieben und dann einfach in einen Blog gekippt. Warum erzählt Ihr die Story nicht wenigstens während des Ladebildschirms? Oder in Hazard Zone. Der einzige Grund, warum Hazard Zone überhaupt existiert, war eigentlich, dass wir im Koop mit Freunden die Geschichte erleben. Jetzt ist das eben so ein Escape from Tarkov Light, wo man mal reinspielt und den Modus direkt wieder vergisst. 1000 Personen über drei Studios haben über drei Jahre an Battlefield 2042 gearbeitet. Da blieb nicht ein bisschen Zeit für Story-Liebe? Das wurde doch alles liebevoll ausgearbeitet, für diesen Story-Trailer hier. Warum findet sich davon nichts im Spiel wieder? 

Liebe Entwickler, erzählt uns Eure Geschichten. Auch im Multiplayer 

Mit ziemlicher Sicherheit wurde an einer Kampagne gearbeitet, diese aber gekillt. In diesem Artwork ist etwa das Hauptquartier von Synseco zu sehen.

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Mit ziemlicher Sicherheit wurde an einer Kampagne gearbeitet, diese aber gekillt. In diesem Artwork ist etwa das Hauptquartier von Synseco zu sehen.

Helden müssen keine Navy Seals sein, müssen keine Elitesoldaten sein. Müssen auch keine Amerikaner, Briten oder Russen sein – deren Landsmänner und Landsfrauen spielen wir seit gefühlten Dekaden. Die Welt ist groß und vielschichtig. In Battlefield 2042 ist einer der Specialists der Inder Ravin Nao. Er war Elektroingenieur, bevor er der indischen Armee beitrat, um seinem Land nach all den Katastrophen zu helfen. Als seine Heimat Alang von Unwettern völlig zerstört wird, beschließt er, sich als Söldner mal den Amerikanern, mal den Russen zur Verfügung zu stellen, schließlich hat er eine Familie zu versorgen und seine Eltern. Erzählt uns diese Geschichte, traut euch DICE. Zeigt uns diese Schicksale, baut bildgewaltige Cutscenes, in denen Städte überschwemmt werden, lasst uns Zivilisten retten. Ja, so eine Geschichte darf auch mal in Indien spielen. Im Story-Trailer sehen wir wie Clayton, der vorher die Seite gewechselt hatte bei einem Angriff russischer Special Forces den Sohn von Irish rettet. Der Mann hätte jetzt einen Grund zu kämpfen, fernab vom klassischen „Hooray for the USA“-Patriotismus.

Battlefield 3 war nur so gespickt mit Wow-Momenten: Als der Sniper unseren Kameraden in der Irak-Mission erwischt, wir diesen aufspüren und mit einer Panzerfaust in die Luft sprengen – daran erinnert man sich.

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Battlefield 3 war nur so gespickt mit Wow-Momenten: Als der Sniper unseren Kameraden in der Irak-Mission erwischt, wir diesen aufspüren und mit einer Panzerfaust in die Luft sprengen – daran erinnert man sich.

Wie das funktionieren kann, zeigt nicht jedes Jahr, aber doch immer wieder Call of Duty. CoD: Modern Warfare etwa machte den Angriff auf die US-Botschaft in Benghazi zum Thema und den Gaskrieg gegen die syrische Bevölkerung. Warum nicht fiktive, aber durchaus glaubhafte Unwetter thematisieren? Uns interessiert das. Lasst uns die Geschichte des indischen Protagonisten kennenlernen, sehen wie er lebt. Indien ist ein unglaublich faszinierendes Land, und es gibt kaum Spiele, die dort stattfinden. Warum nicht mal etwas anderes machen? Erhöht ganz nebenbei auch die Verkaufszahlen: Enorm viele Menschen kaufen sich Call of Duty ausschließlich für die Kampagne, für viele ist der Multiplayer nur eine nette Dreingabe, wo man am Feierabend mal reinspielt. Aber eigentlich nicht das, worauf man sich freut. Natürlich gibt’s auch Millionen von Spielern, die nur Multiplayer spielen und auch das ist legitim. Aber sollte ein Publisher nicht beide Zielgruppen abholen? Wie gut DICE das kann, haben sie in Battlefield 3 und 4 gezeigt. Erinnert ihr Euch noch an die Szenen im Irak? Super stark, super intensiv. Das ging mitunter regelrecht unter die Haut. Auch Battlefield 4 hatte seine Momente, etwa beim Angriff auf einen Flugzeugträger. 

Was ist eigentlich der Grund für Hazard Zone, der Modus ist ja eher unnütz? Wie wunderbar hätte man hier die Story erzählen können in einer Koop-Kampagne. Stattdessen wird die gesamte Geschichte in Blog-Posts auf einer interaktiven Microsite erzählt.

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Was ist eigentlich der Grund für Hazard Zone, der Modus ist ja eher unnütz? Wie wunderbar hätte man hier die Story erzählen können in einer Koop-Kampagne. Stattdessen wird die gesamte Geschichte in Blog-Posts auf einer interaktiven Microsite erzählt.

Auch das Thema von Battlefield 2042 ist doch spannend. Dass hier ein Kalter Krieg ausbricht, bei dem sich fast alle Länder dieser Erde entweder den Russen oder den USA anschließen respektive für diese die Drecksarbeit machen müssen. Da ist Zündstoff drin, so viel Potenzial. Schon der Story-Trailer mit Irish macht Lust auf mehr: Irish watet durch ein völlig überflutetes London, muss vor Drohnen in Deckung gehen. Er soll einen Kurier treffen, der wird von einem Scharfschützen überrascht und in den Kopf geschossen. Die Atmosphäre hat diesen Vibe von Blade Runner 2049, es ist verregnet, aber die Farben der LEDs strahlen hell durch. Lasst uns das doch spielen, gerne auch als Multiplayer-Karte mit Infanterie-Fokus. Mit Kanonenbooten und Jetskis. Abgesoffene Autos versperren den Weg, Irish kann nur hier und da auf einen Jetski, meist ist er zu Fuß unterwegs. Die Atmosphäre ist zum Greifen nah, wie gerne hätten wir das gespielt! Irish kämpft für einen Auftraggeber, der seine Stimme verstellt. Er könnte zu einem Geheimdienst gehören, den Russen? Den Amerikanern? 

DICE hat richtige Story-Arcs ausgearbeitet, mitunter lesen sich die Geschichten über die Specialists auf der Microsite so, als hätte man sie ursprünglich für ein Kampagnen-Skript geschrieben. Warum dann nicht zumindest in den Multiplayer einbetten?

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DICE hat richtige Story-Arcs ausgearbeitet, mitunter lesen sich die Geschichten über die Specialists auf der Microsite so, als hätte man sie ursprünglich für ein Kampagnen-Skript geschrieben. Warum dann nicht zumindest in den Multiplayer einbetten?

Wir wissen es nicht. Was wir aber wissen, ist, dass die Geschichte viele Ideen hat, die wir so noch nicht gehört haben: Am 09. Oktober 2033 wurde die Welt von einem ersten Hurricane der Kategorie 6 heimgesucht. Eine Monsterwelle, hervorgerufen von einem Sturm, der mit Windstärke 14 erst über England raste, dann über ganz Europa und erst in Indien Halt machte. In der heutigen Zeit könnte DICE die Power der Frostbite-Engine entfachen und solche Flutwellen richtig imposant inszenieren, es müsste eben nur gemacht werden. Es gibt im ganzen Spiel keine einzige Karte, wo auch nur ein Abschnitt überflutet ist. Warum? 2034 ist dann ein Jahr der Depression, die Stürme verwüsten die Häfen und Produktionsanlagen, Lebensmittel und Treibstoff werden kann. 2035 löst sich die Europäische Union nach einem Staatsbankrott Deutschlands auf, der EURO zerfällt, die Staatengemeinschaft auch. 2037 beginnen die Städte sich mit Wellenbrechern zu schützen – wie in Pacific Rim. Einige Staaten öffnen ihre Grenzen, die Patrouillen werden überrannt. 

Das Potenzial war da: BF 2042 erzählt eine Geschichte, in der sich unsere Realität umkehrt. Reiche westliche Staaten versuchen als Flüchtlinge, (hier 65 Australier) in ärmeren Ländern unterzukommen, die aber selbst kaum ihre Bevölkerung ernähren können.

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Das Potenzial war da: BF 2042 erzählt eine Geschichte, in der sich unsere Realität umkehrt. Reiche westliche Staaten versuchen als Flüchtlinge, (hier 65 Australier) in ärmeren Ländern unterzukommen, die aber selbst kaum ihre Bevölkerung ernähren können.

1,2 Milliarden Menschen suchen nach einer neuen Heimat und die Nationen entsenden ihre Militärs, um ihre Grenze notfalls auch mit Gewalt zu verteidigen. DICE wollte quasi unsere Realität umkehren – aktuell ist es ja so, dass Menschen aus Ländern, die u.a. unsere amerikanischen Freunde in Schutt und Asche gebombt haben (Irak, Afghanistan, Lybien) zu uns strömen und eine neue Heimat suchen, Schutz und Geborgenheit. In Battlefield 2042 wären wir Menschen aus den reichsten Staaten dieser Erde es gewesen, die Schutz und Zuflucht in ärmeren Ländern gesucht hätten. Diese Menschen nennt das Spiel No-Pats – Non-Patriates. Durch einen Blackout, bei dem 70 Prozent aller Satelliten in der Atmosphäre verglühen, bricht die Technologie zusammen: Es gibt kein Internet mehr, keine Kommunikation. Das ist doch interessant für eine Geschichte. Ein Squad, was auf sich alleine gestellt ist gegen einen unsichtbaren Feind in einer überfluteten Welt. Wir kämpfen für Zivilisten, für unsere Familien, die wir auf Schiffe gebracht haben, die gegen die Wellen ankämpfen und immer wieder von Special Forces der USA und Russland angegriffen werden. Auch das hat doch so viel Potenzial. 

Theoretisch existiert die Geschichte, praktisch hat sie kaum einer mitbekommen.

Hier wird sie erzählt
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Der Story-Trailer zeigt, dass DICE Ideen für eine Kampagne hatte

Irish ist ein Fan-Liebling und DICE bringt das alte Squad in seiner futuristischen Geschichte zusammen, aber eben nur für ein Video. Ein einzelnes Video auf Youtube. 0,0 Prozent davon spüren wir im eigentlichen Spiel. Warum?

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Irish ist ein Fan-Liebling und DICE bringt das alte Squad in seiner futuristischen Geschichte zusammen, aber eben nur für ein Video. Ein einzelnes Video auf Youtube. 0,0 Prozent davon spüren wir im eigentlichen Spiel. Warum?

In dem Story-Trailer gibt es eine Szene, wo ein russischer Soldat eine Glock an den Kopf von Irish Sohn hält, der ganz verschüchtert seinen Dino an sich kuschelt. Da kann man doch was draus machen, das bringt uns doch diese Charaktere viel näher. Warum nicht Geschichten erzählen? Von Sundance, die vorher in einer französischen Gang geklaut hat. Oder Ji-Soo Paik, die ihren Großvater stolz machen will und deshalb einer südkoreanischen Special-Forces-Einheit für Cyber-Operationen beitritt. Wenn Call of Duty uns jedes Jahr eine Kampagne servieren kann, dann sollte das DICE doch auch hinkriegen mit all ihren Teams in Stockholm, Los Angeles und Göteborg, denn das Need-for-Speed-Team hat extra seine Arbeiten am nächsten Teil pausiert, der jetzt erst im Ende 2022 oder sogar im Q1 2023 erst launchen wird. Man könnte das sogar aus Selbstschutz machen – wenn wie aktuell die Performance noch nicht so richtig läuft und das Engineering-Team daran arbeitet, die Server zu fixen, könnten Spieler gerade die Kampagne genießen und darüber reden. Und sie würden dem Multiplayer einen viel höheren Wert geben. 

Hat bei DICE niemand seinen eigenen Story-Trailer gesehen und sich gedacht: Hui, das überschwemmte London wäre ja ziemlich spannend für so eine Hazard-Zone-Karte, denn das ist doch ein interessantes Szenario.

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Hat bei DICE niemand seinen eigenen Story-Trailer gesehen und sich gedacht: Hui, das überschwemmte London wäre ja ziemlich spannend für so eine Hazard-Zone-Karte, denn das ist doch ein interessantes Szenario.

Wenn wir auf Breakthrough respektive Durchbruch auf Renewal (Neuanfang) ein Biotech-Headquarter verteidigen, wäre es doch spannend, warum da künstliche Pflanzen und Nahrung in diesen Laboren entstehen oder nicht? Überall auf diesen Katten treffen wir auf die Biotech-Firma namens Synseco Agritech. Deren Trucks stehen überall auf den Karten von Battlefield 2042: auf Hourglass / Sanduhr. Auf Kaleidoscope / Kaleidoskop. Es handelt sich dabei um Transporte von Synseco Agritech, die genmanipulierte Pflanzen entwerfen, die auch im trockensten Klima gedeihen. Und sie entwickelten ein System, um die Wüste zu bewässern. Synseco beauftragt eine Splitter-Gruppe der No-Pats, die Söldner-Gruppe 4-Sec, einen Aufstand der hungernden Bevölkerung niederzuschlagen, weil Synseco seine Nahrung lieber an reiche Staaten wie Südkorea verkaufen will. Wer bei DICE und EA hat sich denn gedacht: Joa ne, die ganze Geschichte zu erzählen bringt es ja nicht. Da entwickeln wir lieber so einen 0815-Koop-Modus wie Hazard Zone.

Was spricht eigentlich gegen eine gute Geschichte, die den Rahmen für den Multiplayer setzt? 

Siehe auch:

Battlefield 2042 im Test

Battlefield 2042s Specialists: Ist das noch Battlefield?

Battlefield 2042 Hazard Zone: So spielt sich der Modus

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