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Seat Ateca: SUV in Tests mit top Preis-Leistungsverhältnis

Das ist der Seat Ateca

Der Seat Ateca wird seit 2016 angeboten. Die Preise starten bei 24.000 Euro. Wer im Ateca unterwegs ist, profitiert von der SUV-typisch erhöhten Sitzposition. In den Kofferraum des Spaniers passen bis zu 510 Liter in der frontgetriebenen Version und 485 Liter in der Allrad-Variante. Zahlreiche Sicherheitsfeatures wie der Stau-Assistent sind erhältlich. Im Cockpit fällt die leicht zum Fahrer geneigte Mittelkonsole auf. Der Ateca ist gut vernetzt. Acht-Zoll-Display, induktives Laden, Apple CarPlay und Android Auto sind bereits bei der ersten Generation an Bord. Der Seat Ateca basiert auf der gleichen Plattform wie die Konzernbrüder Skoda Kodiaq, VW Tiguan und Audi Q3.
Seat Ateca

Mit dem Facelift wanderte der Schriftzug “Ateca” in die Mitte der Heckklappe.

Mitte 2020 bekam der Seat Ateca ein Facelift. Die veränderten Schürzen lassen das SUV in der Länge um 18 Millimeter auf 4,38 Meter wachsen, Höhe (1,62 Meter) und Breite (1,84 Meter) bleiben gleich. Das Infotainmentsystem wurde deutlich verbessert, auf analoge Schaltflächen zunehmend verzichtet, die Sprachsteuerung ist jetzt cleverer. Mit den verbesserten Assistenzsystemen ist automatisiertes Fahren (Level 2) bis 210 km/h möglich. Die Benziner bieten ein Leistungsspektrum von 115 PS (1,0-Liter-Dreizylinder) bis zu mehr als ausreichenden 190 PS (2,0-Liter-Vierzylinder inklusive Allradantrieb). Beim Diesel gibt es keine Auswahl mehr, im Angebot ist nur noch der 2,0-Liter mit 150 PS.
Fazit von Christoph Richter zum Facelift: “Seat frischt den Ateca an den richtigen Stellen auf. Fahrassistenz und Infotainment sind jetzt auf dem neuesten Stand, die Motoren ebenfalls.”
Die sportlichste Version des Ateca läuft unter Seats Tochtermarke Cupra. Der Cupra Ateca ist seit 2018 auf dem Markt. Parallel zum normalen Modell bekam auch der Cupra Ateca 2020 eine Überarbeitung mit leichten Designänderungen, neuem Lenkrad und überarbeitetem Infotainment. Die Leistung bleibt bei allen Modelljahren des Cupra Ateca unverändert bei 300 PS und 400 Newtonmeter Drehmoment. 

Einen Hybrid- oder Elektroantrieb gibt es bisher nicht für den Seat Ateca. Die wird es vermutlich erst für den Nachfolger 2023/2024 geben.

Test-Ergebnisse und Einschätzungen zum Seat Ateca:

+ Gutes Preis-Leistungsverhältnis in der Klasse der Kompakt-SUVs.

+ Wer mit ein bisschen weniger Platz als im Tiguan klarkommt und lieber das günstigere Auto will, fährt mit dem Ateca gut.

+ Ordentliche Anmutung und Materialien im Cockpit.

+ Note 1 im AUTO BILD-Dauertest über 100.000 Kilometer.

+ Der Seat Ateca überzeugt im Gebrauchtwagen-Check beim TÜV.

+ Bequemer Einstieg, entspanntes Sitzen und gute Rundumsicht.

+ Gutes Platzangebot auf der Rücksitzbank. Selbst überdurchschnittlich große Passagiere reisen im Fond bequem.

+/- Dem Ateca sind Schnörkel und Showeffekte ebenso fremd wie eine komplizierte Bedienung. Hier und da würden wir uns aber doch etwas mehr Glanz wünschen.

– Im Test liegt der Leon-Kombi vor dem SUV: AUTO BILD empfiehlt den Leon Sportstourer gegenüber dem Ateca. Das sind die Gründe.

– Der Cupra Ateca bringt Fahrspaß. Ein rassiger Sportler wird ein Ateca dadurch aber noch lange nicht. Das Auto ist schwer, hoch und am Ende doch zu weich abgestimmt.

Familientauglichkeit: Für Familien mit zwei Kindern reicht der Platz, den Rücksitzbank und Kofferraum bieten. Doch Vorsicht bei sperrigen Gegenständen wie dem Kinderfahrrad. Hier gab es im Test 2016 Probleme, das Fahrrad passte nicht in den Kofferraum des Ateca. Dafür gab es dank umklappbarer mittlere Sitzlehne beim zusammengeklappten Buggy keinen Ärger.

Test-Verbrauch (2016, mit dem 1.4 TSI): 6,8 l/100 km.

Kofferraum: Der Kofferraum bietet mit seinen 510 Litern (485 Liter mit Allradantrieb) ein klassenüblich gutes Niveau, die Ladekante liegt mit 70 cm noch auf rückenschonendem Niveau. Beim Umlegen der Rückbank entsteht eine kleine, aber vertretbare Stufe.

Anhängelast: Bis zu 2,1 Tonnen darf der Anhänger am Seat Ateca wiegen.

So bekommen Sie das Ateca-Top-Modell 8000 Euro günstiger!

Die AUTO BILD-Redaktion empfiehlt den Seat Ateca Style mit dem 1.5 TSI und DSG. Der kostet laut Liste mindestens 31.000 Euro. Bei unserem Kooperationspartner carwow.de gibt es diese Ausstattungsvariante mit Händlerrabatt bereits ab 26.200 Euro. 

Seat Ateca mit starken Rabatten bei carwow.de 

Da die größten Gewinnmargen bei den Topmodellen liegen, gibt’s hier noch höhere Rabatte: So werden der 2.0 TSI und der 2.0 TDI Xperience beziehungsweise FR für 30.000 bis 31.000 Euro gehandelt, also bis zu 8000 Euro unter Listenpreis. Wie unser Artikel zeigt, lohnt es sich, den Markt länger zu beobachten, denn zwischenzeitlich waren sogar bis zu 10.000 Euro Rabatt möglich.

Seat Ateca im Auto-Abo ohne Wartezeit

Wer den Seat Ateca spontan für einen kürzeren Zeitraum fahren will, bekommt ihn nach nur zwei Wochen im Auto Abo von VW Financial Services. Dort kostet das SUV 499 Euro/Monat für eine Mindestlaufzeit von sechs Monaten. Das Mindestalter fürs Abo ist 21 Jahre, der Führerschein muss mindestens ein Jahr in Besitz sein. Die monatlichen Inklusivkilometer betragen 800 Kilometer. In der monatlichen Gebühr enthalten sind die Nutzung des Fahrzeugs sowie die Kosten für Zulassung, Kfz-Steuer, Kfz-Versicherung, Wartung, Verschleißreparaturen, Inspektionen und Ganzjahresreifen. Nicht enthalten sind Kraftstoffkosten. Mehr Infos zum Thema “Auto-Abo” finden Sie hier.

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Seat Ateca überzeugt als Gebrauchtwagen

Die Preise für gebrauchte Seat Ateca starten bei 14.000 Euro – und die sind gut investiert. Denn der Spanier ist ein sehr angenehmes, kompaktes, geräumiges und handliches Auto – mit einer tadellosen, überzeugenden Leistung beim TÜV. (Alle Details zum Seat Ateca im Gebrauchtwagen-Check finden Sie hier.)
Bei der ersten Generation des Seat Ateca gab es noch einen 190 PS starken Diesel, der ab Mitte 2020 beim Facelift entfiel. Der Zweiliter-Diesel ist jetzt nur noch als Gebrauchtwagen zu haben. Im Test (2016) des großen Diesels mit Allrad und Doppelkupplung fiel schon auf den ersten Metern auf, dass der Selbstzünder leichtes Spiel mit dem nur rund 1,5 Tonnen leichten Seat hat.

Fazit von Stefan Voswinkel zum Seat Ateca mit 190-PS-Diesel: “Bei Design und Fahrgefühl setzt der Seat eigene Akzente, bietet viel Platz und bleibt bezahlbar.”

Spielerisch beschleunigt er das SUV, bleibt akustisch gut gedämmt im Hintergrund. Dazu passt die vergleichsweise komfortable Auslegung des Fahrwerks. Der Seat Ateca gehört zu den dynamischen Vertretern seiner Zunft, mit präziser Lenkung und wenig Seitenneigung macht er sogar auf Landstraßen eine Menge Spaß.

Seat Ateca im AUTO BILD-Gebrauchtwagenmarkt     

Seat Ateca FR im Test

Der FR ist die sportliche Version des Seat Ateca. Der Ateca FR 2.0 TSI DSG 4Drive ist straff, aber mit den adaptiven Dämpfern ausgewogen komfortabel – sogar mit 19-Zöllern. Das Siebengang-DSG braucht an der Ampel noch immer eine Gedenksekunde, um sich zu sortieren. Viel Hartplastik und das Hochformat erzeugen einen wenig edlen akustischen Eindruck – aber auch Raumökonomie, wobei die Kabine mehr beeindruckt als der Laderaum. Im Vergleichstest (2020) gewinnt der Seat Ateca FR gegen den Mazda CX-3.

Seat Ateca Xperience und der Allradantrieb im Test

Der Seat Ateca Xperience trägt Front- und Heckschürze im Offroad-Look mit angedeutetem Unterfahrschutz. 15 Millimeter Höhenplus bringt die modifizierte Federung, zehn Millimeter die Rad-Reifen-Kombination. Macht in Summe: 25 Millimeter.

Peter Fischer zum Ateca Xperience: “Scharfe Optik des Top-Modells. Aber ehrlich: Der normale Ateca lässt sich wohl genauso gut durchs leichte Gelände bugsieren.”

Den Allradantrieb gibt es nur optional in den Ausstattungen Xperience und FR, im Cupra Ateca ist er serienmäßig. Auf der Autobahn reist es sich mit dem 4×4 bequem und leise, doch sobald die Strecke kurviger wird, fährt sich das SUV wie ein Kompaktwagen mit großem Rucksack. Der Spanier wirft sich schwerer in die Kurven, reagiert langsamer auf Lenkbefehle und entrux308;ckt seine Insassen einfach weiter weg vom Draußen. Letzteres mögen SUV-Jünger sogar.

Fazit von AUTO BILD: Den Allradantrieb brauchen Sie weniger für Offroad-Ausflüge als für bessere Traktion im Winter oder gelegentlich den Anhänger, der bis 2100 Kilo wiegen darf.

Seat Ateca Style ist der bessere Einstieg

Die günstigste Ausstattung Reference fungiert als klassischer Grundpreisdrücker: Alles Nötige drin, aber nicht mehr – zudem lässt sich der Basis-Ateca kaum aufrüsten. Wir empfehlen mindestens die nächsthöhere Ausstattungsvariante Style mit Alurädern, Farb-­Touchscreen, Parkpiepsern hinten, Tempomat und Zweizonenklima.”

Ausstattungs-Tipp: Auf jeden Fall den “Style” nehmen, sonst kommen feine Extras erst gar nicht an Bord.

Unsere Motoren-Tipps

Für Wenigfahrer empfiehlt Alexander Bernt: Wer hauptsächlich innerorts unterwegs ist, wird mit dem Einliter-Dreizylinder glücklich. Dabei muss es nicht der komplette Verzicht sein: Die Style-Ausstattung ist Pflicht – allein schon wegen ihrer Aufrüstbarkeit. Die Spanier wagen viel und setzen den 1.0 TSI mit drei Zylindern und 115 PS in einem SUV ein – und das Motörchen funktioniert erstaunlich gut. Keine Frage: Der Vierzylinder mit 150 PS agiert in jeder Hinsicht souveräner und ist vor allem auf der Autobahn die bessere Wahl, doch für die alltäglichen Aufga­ben eines Vorstadt­-SUVs präsentiert sich der Einliter mehr als ausreichend. Spurtstark sprintet er von der Ampel weg, ohne dabei die ausschließlich angetriebenen Vorderräder zu über­fordern. Wer die Gänge passend zu sortieren weiß und die Drehzahl stets auf einem mittleren Niveau hält, der hat auch über Land seinen Spaß. Nur auf der Autobahn geht dem Basismotor die Puste aus.

Motoren-Tipp: Vielfahrer wählen Diesel. Allen anderen empfehlen wir den TSI mit 150 PS und DSG ab Ausstattung Style.

Für sportliche Fahrer: Neben dem Cupra Ateca, ist der 150-PS-Benziner ohne Allrad die sportlichste Möglichkeit, einen Ateca zu fahren. Dazu gibt es farblich abgesetzte Sport-Line-Designpakete für Stoßfänger, Spiegelkappen, Zierleisten und Räder.

Für Vielfahrer: Warum nicht den Diesel mit 190 PS im Vorfacelift oder die 150 PS im Facelift? Und das nicht unbedingt in Kombination mit dem DSG! Weil Vielfahrer, die häufig auf der Autobahn im 6. Gang unterwegs sind, keine Automatik brauchen – außer im Stau. Dafür darf es mit der Xperience-Linie ein wenig Luxus sein.

Cupra Ateca beschleunigt schneller als die Werksangabe

Mit dem 2,0-Liter-Turbomotor und seinem serienmäßigen Allradantrieb geht der Cupra Ateca ab, als gäbe es kein Morgen. Gemessene 4,8 Sekunden auf Tempo 100 lassen viele Geschäftslimousinen alt aussehen, und 250 Spitze könnte die meisten Flottenkombis auf der linken Spur aufscheuchen. Der Cupra beschleunigt im Test von 2019 flotter, als es das Werk verspricht. Also kein Wunder, dass die offizielle Sprintzeit fürs Facelift von 5,2 Sekunden auf 4,9 Sekunden runterkorrigiert wurde. Und auch das Facelift landet in einem weiteren Test von 2021 auf dem ersten Platz. Dabei fiel besonders ein Extra im Test auf: “Sie haben unserem Testwagen die 3800 Euro teure Akrapovič-Abgasanlage spendiert, die für Gänsehaut-Sound sorgt. Der Cupra faucht und klötert hinten raus, als hätten sie den TÜV mit ‘ner Kiste Gran Reserva bestochen.”
Cupra Ateca 2.0 TSI 4DRIVE

Topmodell und rennstreckentauglich, der Cupra Ateca.

Von den Bremsen hätten wir mehr erwartet

Das Aggregat liebt den krachenden Auftritt. Gefühlt hat der kräftige Reihenmotor entsprechend leichtes Spiel mit dem immerhin fast 1,6 Tonnen schweren Auto. Schade, von den Bremsen (optionale Brembo-Anlage) hätten wir mehr erwartet. Der Seat steht nach rund 35 Metern aus Tempo 100. Ein VW Golf R beispielsweise (ähnlich stark, ebenfalls Allradantrieb) benötigt fast eine Wagenlänge weniger. In puncto Arbeitseifer hält die Bremse ihr Versprechen auch nicht.

Ein zu weiches Pedalgefühl und der schlecht definierte Bereich rund um die ABS-Regelung treffen auf gelegentliche Patzer in der Links-rechts-Balance. Anders gesagt: Im harten Einsatz auf letzter Rille hält die Bremse manchmal ein Vorderrad zu lange fest, kurze Rutscher mit tänzelndem Angang in Richtung Einlenkpunkt sind die Folge. Sportlich geht anders.

Fazit von Joachim Staat und Mirko Menke zum Cupra Ateca: “Hoch, geräumig, komfortabel und agil. Überraschend lockere ESP-Leine. Gewohnt gute Ausstattung.”

Das Fahrverhalten lassen wir trotz spürbarer Seitenneigung beim beherzten Lenkimpuls noch als durchtrainiert durchgehen. Verstellbare Dämpfer und eine feste Führung helfen dem Cupra, sich in Kurven anständig zu benehmen. Sprich: Das Ding bringt eine schnelle Runde lammfromm hinter sich, in Stellung Sport verhilft das sorgfältig definierte ESP dem Ateca sogar zu minimal eindrehenden Allüren. Das fühlt sich aktiv und lebendig an, vertuscht etwas die grundsätzliche Neigung zum Untersteuern. Außerdem passt die Lenkung bestens. Zielgenau, Rückstellmomente “echt”, die Stärke der Servounterstützung fügt sich dem Tempo und der Masse des Ateca. Das Getriebe schaltet schnell, verschluckt sich nur manchmal an zu flotten Wechseln vom Schiebebetrieb und “zurück auf Zug”.

Verbrauch bei zehn Litern beim Cupra Ateca

Äußerst kultiviert und willig mag der Motor in Richtung des roten Bereichs gepresst werden. Druck hat er reichlich, jedoch fährt ein Quäntchen alte Schule mit: Erst bei rund 2000 Touren hat er genügend durchgeatmet, um mit reichlich Elan abzuzischen. Und sich dann fast zehn Liter auf 100 Kilometern zu genehmigen. Trost: Ein Partikelfilter säubert die Reste.

Zum Schluss noch die SUV-Einordnung: Im Grunde ginge der Cupra Ateca auch als gedopter Tiguan durch. Das ist positiv gemeint. Denn die Federung arbeitet knackig, jedoch nie knüppelhart. Die “packenden” Sitze sind erhöht montiert, typisches SUV-Fahrgefühl bleibt so erhalten. Dazu ist er praktisch: Reichlich Platz auch im Fond, bis zu 1579 Liter fasst der Kofferraum – das Auto kombiniert tatsächlich Tempo mit Allround-Können.

Fazit von Jan Horn und Henning Klipp zum Cupra Ateca: “300 PS in einem kompakten SUV – das bringt fetten Fahrspaß. Ein rassiger Sportler wird ein Ateca dadurch aber noch lange nicht. Das Auto ist schwer, hoch und am Ende doch zu weich. Wer jedoch ein exklusives Kompakt-SUV sucht: bitte sehr!”

Seat Ateca Style im Dauertest mit Note 1

114.207 Kilometer hatte AUTO BILD den Seat Ateca Style 1.4 Eco TSI im Dauertest. Das gute Gefühl, das Vertrauen in dieses Kompakt-SUV ist bis zur letzten Motorumdrehung geblieben. Ebenso wie die Sympathien, welche der Spanier bei den Testkollegen in zwei Jahren erworben hat. Er wurde geschätzt. Unter anderem wegen seiner Schlichtheit. Weil er nicht mit einem Heer übereifriger Assistenten seine Fahrer entmündigt. Weil man mit ihm einfach fahren kann, ohne vorher ein Seminar zur Bedienung absolvieren zu müssen. Und weil Motor, Getriebe und Fahrwerk eine stimmige Einheit darstellen.

 

Die Unterhaltskosten für einen Seat Ateca Style 1.4 Eco TSI in zwei Jahren

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Haftpflicht 16 (100 %, R11)

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Vollkasko 19 (500 € SB,R7)*

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Teilkasko 20 (150 € SB, R9)*

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Kfz-Steuer (Euro 6)

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Kraftstoffkosten für 114.207 km

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9876,11 l S (=8,6 l/100 km)

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Motoröl-Nachfüllbedarf 2,5 Liter

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Inspektionskosten (inklusive Ölwechsel)

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30.000 km

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60.000 km

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90.000 km

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Reifenkosten (inklusive Montage)

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1 Satz Sommerreifen 215/55 R 17 V Hankook Ventus Prime 2

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1 Satz Winterreifen 215/55 R 17 V Michelin Alpin 5

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Preise / Wertverlust

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Testwagenpreis 3/2018 (inkl. Extras)

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aktueller Neupreis (inkl. Extras)**

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Schätzpreis 8/2020

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Wertverlust des Testwagens

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Gesamtkosten für zwei Jahre

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auf 114.207 km

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Kosten pro km

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Kosten pro km mit Wertverlust

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Und nicht zuletzt, weil er trotz Benziner unter der Haube auch sparsam gefahren werden kann. Wer will, schafft Werte mit einer Sieben vor dem Komma. Die Unterhaltskosten für den Ateca beliefen sich im Testzeitraum von zwei Jahren auf 20.024,18 Euro. Mehr Details zum Dauertest-Einser-Kandidat finden Sie hier. 

SUV oder Kombi, Seat Ateca oder Seat Leon?

AUTO BILD empfiehlt den Kombi: Der Leon ist nicht nur das modernere, sondern auch das günstigere Auto!

Vergleichstest (2021) – Seat Ateca (1,5 TFSI) gegen Seat Leon Sportstourer (1.5 TSI): Wir mögen den Seat Ateca, weil er so handlich und unaufgeregt fährt. Trotzdem findet er mit dem Seat Leon Sportstourer (2021) seinen Meister. Der Kombi nutzt zwar Klima-Slider à la Golf 8, nicht wie der Ateca funktional optimale Drehregler. Doch ansonsten spricht so gut wie alles für den Leon.
Seat Ateca 1.5 TSI Seat Leon Sportstourer 1.5 TSI

Der Seat Ateca ist ein tolles SUV, aber der Leon Sportstourer ist die besser Wahl.

Die 26 Zentimeter mehr Außenlänge setzt der Sportstourer konsequent in mehr Raum um, auf allen Plätzen. Beim Kofferraum kommt er bis auf vier Liter an den klug eingerichteten Ateca heran, bietet die etwas größeren und bequemeren Sitze, fährt enorm agil. Klar, in den Ateca steigen wir zehn Zentimeter höher und damit lässiger ein. Die hoch gebaute Karosserie des SUVs bringt aber auch einen leicht erhöhten Verbrauch und eine geringere Endgeschwindigkeit. Was den Leon aber wirklich auszeichnet, lesen wir in den Preislisten. Der clevere Kombi ist einfach günstiger.
In einem weiteren Punkt ist der Seat Leon Sportstourer dem Ateca überlegen: Den Leon-Kombi gibt es in den höheren Ausstattungslinien sogar als förderfähigen Plug-in-Hybrid.

Fazit: Unter den kompakten SUVs gehört der Ateca zu den wirklich starken Typen, seinen Bruder Leon muss er den­noch ziehen lassen. Der Sportstourer überzeugt bei Platz und Preis.

Groß oder Klein? Seat Ateca oder Seat Arona?

AUTO BILD empfiehlt den größeren Seat Ateca: Sportlich sind sie beide, wirklich fit für den Alltag ist nur der Ateca!

Verleichstest (2019) – Seat Arona (1.5 TSI FR) gegen Seat Ateca (1.5 TSI FR): Technik und Design ähneln sich durchaus, beide tragen etwa den typischen Trapezgrill und Scheinwerfer in Dreiecksform. Doch der Ateca ist klar das stattlichere Auto: satte 22 Zentimeter länger, sechs breiter und fünf höher. Und das schlägt sich in einem ungleich besseren Platzangebot nieder. Der Ateca bietet eine perfekte Raumausnutzung und vor allem im Fond eine erstaunliche Bewegungsfreiheit.
Seat Arona Seat Ateca

Seat Arona (l.) oder Ateca? AUTO BILD empfiehlt den Ateca!

Im Arona geht es vergleichsweise beengt zu, ein Klassenunterschied. Auch der Kofferraum schluckt mit 400 bis maximal 1280 Litern deutlich weniger als der Ateca mit 510 bis 1604 Litern. Der Ateca, der bei Skoda in Tschechien gebaut wird, ist hochwertiger eingerichtet, verfügt über die deutlich besseren Sitze, sie sind straffer und bequemer. Der in Spanien gebaute Arona wirkt dünnhäutiger, die Materialien sind insgesamt einfacher.

Der Arona fährt sich ausgesprochen flink

Angetrieben werden beide hier vom 1,5-Liter-TSI mit 150 PS. Für den Arona ist es das stärkste Aggregat und nur mit FR-Ausstattung zu bekommen, zur besseren Vergleichbarkeit ist deshalb der Ateca als FR dabei, beide mit – kurz und knackig schaltbarem – Sechsganggetriebe. Der Arona fährt sich ausgesprochen flink, die Lenkung arbeitet leichtgängig, der Motor wirkt lebendig.

Der Ateca fühlt sich wuchtiger und schwerer an, wiegt ja immerhin auch 130 Kilo mehr, liegt satter und federt verbindlicher. Die Lenkung spricht fester an als die im Arona. Der Motor dreht aber etwas gehemmter, nicht ganz so lebendig wie im kleinen Bruder, die Fahrleistungen sind einen Hauch schlechter. Und der Ateca ist besser gedämmt als der Arona und verbraucht auch nicht wesentlich mehr als sein kleiner Bruder.

Fazit von AUTO BILD: “Unser Tipp ist der Ateca. Der kostet zwar deutlich mehr als der Arona, bietet aber eben auch mehr, ist betont geräumig und praktisch, fährt sich handlich. Der flinke Arona fühlt sich insgesamt eher wie ein hochgelegter Kleinwagen an, der Ateca wie ein SUV.”

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