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Treiber-Check 2021: Immer alles aktuell

Nicht immer ist Windows schuld. Das Betriebssystem wird für viele PC-Probleme verantwortlich gemacht – häufig zu Recht. Doch wenn der Rechner nicht mehr aus dem Standby aufwacht, wenn das WLAN-Modul ständig die Verbindung zum Router verliert oder wenn die neue Webkamera kein Bild anzeigt, liegt es fast immer an einem fehlerhaften Hardwaretreiber. Dass Treiber ein Problem beim PC-Betrieb darstellen, ist nicht verwunderlich: Die Hersteller können nicht alle Kombinationen aus Hard- und Software vorab testen, unter denen ihr Gerät tatsächlich zum Einsatz kommt. Außerdem ändert sich durch die großen Windows-Updates regelmäßig das Zusammenspiel zwischen Hardware und Betriebssystem. Die Hardwarehersteller müssen also immer wieder schnell Treiberupdates liefern, damit Ihr Rechner problemlos funktioniert.


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Wann sich PC-Probleme mit einem frischen Treiber lösen lassen und wie Sie die besten neuen Treiber am schnellsten finden, die optimal zu Ihrer Hardware passen, erklären wir in diesem Artikel. Außerdem stellen wir Ihnen eine Top-Vollversion vor, mit der Sie ein regelmäßiges Update Ihrer Treiber einfacher und schneller durchführen können.

PC-Probleme: So finden Sie heraus, ob der Treiber Schuld ist

Ein Hardwaretreiber sorgt dafür, dass sich Betriebssystem und Komponenten verstehen: Er übersetzt zum Beispiel allgemeine Anforderungen von Windows in Befehle, die die Hardware konkret umsetzen kann. Diese Mittlerposition erschwert es, ein bestimmtes PC-Problem sicher einem Verursacher zuzuschreiben und sofort zu lösen: Wacht das Notebook zum Beispiel nicht aus dem Standby auf, weil Microsoft das aktuelle Windows-Update verbockt hat, weil der Arbeitsspeicher im Laptop fehlerhaft ist – oder weil der Treiber für die Grafikkarte den Aufwachbefehl nicht weitergibt? 

Mit einem Treiberproblem haben Sie es sehr wahrscheinlich zu tun, wenn eine neu eingesetzte oder angeschlossene Hardware nicht wie erwartet funktioniert. Auch wenn das Problem direkt nach dem Update des Treibers oder von Windows auftaucht, sollten Sie von einem Treiberfehler ausgehen. Ein weiterer Hinweis: Ein bestimmtes PC-Problem taucht nicht nur auf, wenn Sie ein Programm nutzen, sondern immer, wenn die betreffende Hardware-Komponente im Einsatz ist – zum Beispiel, wenn die Audioausgabe nicht nur beim Streaming per Spotify, sondern auch beim Videocall mit Teams nicht richtig funktioniert.

Bei sicht- und hörbaren PC-Problemen – etwa häufig auftauchende Bildfehler oder auffällige Geräusche beim Rechnerstart – lohnt es sich ebenfalls, zunächst einen Blick auf die Treiber zu werfen, bevor Sie gleich die Hardware austauschen. Auch Windows-Bluescreens haben ihre Ursache häufig in schlecht programmierten Treibern: Die sind unter Windows 10 allerdings recht selten geworden – außer Microsoft ist selbst schuld, wie zum Beispiel bei einem Windows-Update im März, das Rechner beim Drucken abstürzen ließ.

Windows 10:

Treiber-Verwaltung wird deutlich besser

Treiber-Fehler mit Windows-Bordmitteln lösen

Erste Anlaufstelle bei Treiberfragen ist der Geräte-Manager von Windows 10: Hier finden Sie für eine Komponente alle wichtigen Infos wie Version, Treiberdatum und installierte Treiberdateien.

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Erste Anlaufstelle bei Treiberfragen ist der Geräte-Manager von Windows 10: Hier finden Sie für eine Komponente alle wichtigen Infos wie Version, Treiberdatum und installierte Treiberdateien.

Vermuten Sie einen Treiberfehler, rufen Sie zunächst den Geräte-Manager von Windows mit Adminrechten auf. Besteht ein Problem mit einer Komponente, erkennen Sie das an einem Symbol am Gerätenamen. Meist handelt es sich um ein gelbes Dreieck mit einem schwarzen Ausrufezeichen: Das bedeutet, dass das System ein neues Gerät erkannt hat, aber keinen passenden Treiber dafür finden oder einen verfügbaren Treiber nicht laden konnte. Windows versucht, das Problem mit einem Fehlercode einzugrenzen, den Sie sehen, indem Sie den Geräte-Eintrag mit der rechten Maustaste anklicken und „Eigenschaften“ auswählen: Der festgestellte Fehler steht im Kasten „Gerätestatus“.

Je nach Fehlermeldung bekommen Sie eine klare Anweisung, was zu tun ist – zum Beispiel, den Rechner neu zu starten (Code 14) oder die Treiber nochmal zu installieren (Code 18) –, manchmal aber auch nur allgemeine Hinweise wie „Aktualisieren Sie die Gerätetreiber“ (Code 10).

Das gelbe Fehlersymbol taucht manchmal vor dem Eintrag „Unbekanntes Gerät“ auf, manchmal mit oder ohne einen weißen Kreis mit Fragezeichen: In diesem Fall haben CPU oder Chipsatz ein neues Gerät an einem Anschluss entdeckt, das sie verwalten – zum Beispiel PCI-Express oder USB –, und dies Windows mit einer Hardware- ID übermittelt. Doch das Betriebssystem kann diese ID keinem verfügbaren Treiber zuordnen.

Als ersten Schritt sollten Sie versuchen, das Problem direkt mithilfe des Geräte-Managers zu lösen: Klicken Sie den Eintrag des problematischen Gerätes mit der rechten Maustaste an und wählen Sie „Treiber aktualisieren“. Nun lassen Sie Windows automatisch nach einem neuen Treiber suchen – normalerweise bringt das nicht den gewünschten Erfolg, denn Windows sucht bei dieser Option nur lokal auf dem Rechner nach einem passenden Treiber. Über die zweite Option können Sie das Betriebssystem auf den entsprechenden Speicherort hinweisen, wenn Sie eine neue Treiberdatei zuvor heruntergeladen haben. Wenn Windows trotzdem behauptet, der beste Treiber für das Gerät sei schon installiert, können Sie versuchen, dem System einen anderen Treiber unterzuschieben: Klicken Sie dafür auf die Option „Auf meinem Computer nach Treiber suchen“ und anschließend auf „Aus einer Liste verfügbarer Treiber auf meinem Computer auswählen“.

Seit Windows 10 Version 2004 sucht der Geräte-Manager automatisch nur nach bereits installierten Treibern. Neue Versionen bekommen Sie dagegen über das Windows- Update.

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Seit Windows 10 Version 2004 sucht der Geräte-Manager automatisch nur nach bereits installierten Treibern. Neue Versionen bekommen Sie dagegen über das Windows- Update.

Windows bietet nun meist eine Auswahl von Treibern, die ebenfalls zur Hardware passen könnten: Wählen Sie einen davon aus. Vor allem bei Problemen mit einem SATA-, USB- und Audiocontroller bietet diese Alternative zumindest Grundfunktionen für die Hardware. Ähnlich ist es bei älteren Druckern, wenn der Hersteller keinen aktuellen Treiber mehr für das Gerät liefert. Löst dieses Vorgehen das Problem nicht, deinstallieren Sie den Treiber wieder: Nutzen Sie dazu im Geräte-Manager die Option „Vorheriger Treiber“ im Reiter „Treiber“ der Geräte-Eigenschaften.

Bei WLAN- und Bluetooth-Geräten kann es vorkommen, dass die Hardware nach einem Neustart oder dem Aufwachen aus dem Standby nicht mehr funktioniert und der Geräte-Manager die betreffende Komponente mit dem gelben Warn-Symbol anzeigt. Hier kann ein Trick zur Treiberinstallation führen: Klicken Sie das Gerät mit der rechten Maustaste an und wählen Sie „Gerät deinstallieren“. Im nächsten Fenster bestätigen Sie die Deinstallation; die Treibersoftware dürfen Sie allerdings nicht löschen. Anschließend klicken Sie im Geräte-Manager oben auf „Aktion, Nach geänderter Hardware suchen“: Windows findet nun das deinstallierte Gerät und aktiviert den passenden Treiber.

Eine Komponente erscheint als unbekanntes Gerät, wenn Windows ihm keinen Treiber zuordnen kann. Mit der Hardware-ID im Geräte- Manager können Sie selbst einen passenden Treiber suchen.

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Eine Komponente erscheint als unbekanntes Gerät, wenn Windows ihm keinen Treiber zuordnen kann. Mit der Hardware-ID im Geräte- Manager können Sie selbst einen passenden Treiber suchen.

Selbst bei einem unbekannten Gerät finden Sie im Geräte-Manager eine Lösung: Rufen Sie dort im Eigenschaften-Menü der Hardware den Reiter „Details“ auf. Im Dropdown-Menü „Eigenschaft“ wählen Sie die Option „Hardware-IDs“: Dort finden Sie hinter VEN_ und DEV_ eine Zahlen-Ziffern-Kombination, die für den Hersteller (Vendor) beziehungsweise das Gerät (Device) steht. Mit diesen Informationen können Sie im Internet nach passenden Treibern recherchieren, indem Sie die IDs zum Beispiel in einer Datenbank wie

https://devicehunt.com
oder

www.pcilookup.com
abfragen. Was Microsoft künftig für den Geräte-Manager plant, lesen Sie im Kasten unten.

Das Windows-Bordmittel Treiberüberprüfungs-Manager ist für Programmierer gedacht: Denn schlägt der Test eines Treibers fehl, reagiert Windows mit einem Bluescreen.

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Das Windows-Bordmittel Treiberüberprüfungs-Manager ist für Programmierer gedacht: Denn schlägt der Test eines Treibers fehl, reagiert Windows mit einem Bluescreen.

Gibt der Geräte-Manager keinen Aufschluss über ein Treiberproblem, müssen Sie sich tiefer in Bordmittel einarbeiten: Die Windows-Ereignisanzeige zeichnet alles auf, was auf dem System passiert – daher verwirren die Angaben dieses Tools meist eher, als dass sie weiterhelfen. Für mehr Übersicht sollten Sie daher Filter setzen: Geben Sie Ereignisanzeige im Windows-Suchfeld ein, um zum Programm zu gelangen. Anschließend klicken Sie in der rechten Spalte unter „Aktionen“ auf den Eintrag „Aktuelles Protokoll filtern“. Bei „Ereignisebene“ markieren Sie die Einträge „Kritisch“, Warnung“ und „Fehler“. Wenn Sie einschätzen können, wann der Treiberfehler stattgefunden hat, können Sie bei „Protokolliert“ einen bestimmten Zeitrahmen auswählen.

Nach einem Klick auf „OK“ gibt Ihnen die Ereignisanzeige passende Werte aus: In vielen Fällen führen sie Sie nicht direkt zur Lösung, aber geben Ihnen immerhin Informationen für eine anschließende Internetrecherche an die Hand. Etwas übersichtlicher lesen sich die Inhalte der Windows-Ereignisanzeige zum Beispiel mit dem Gratis-Tool

Nirsoft Full Event Log View
.

Bei der Suche nach weiteren Bordmitteln für den Treiber-Check stoßen Sie möglicherweise auf den Treiberüberprüfungs-Manager von Windows. Das Tool lässt sich über die Eingabe Verifier.exe in der Suchleiste starten. Es überprüft systemnahe Treiber mit direktem Zugriff auf Hardware und Speicher: Findet es dabei einen Fehler, stürzt Windows mit einem Bluescreen ab. Deshalb ist es vor allem für Programmierer gedacht, die die Stabilität und die Sicherheit ihrer Treiber testen wollen. Sie sollten das Tool also höchstens dann verwenden, wenn Ihr System häufig abstürzt und Sie deswegen einen konkreten Systemtreiber in Verdacht haben.

In diesen Fällen empfiehlt es sich, neue Treiber zu installieren

Bei jedem Treiber-Download sollten Sie einen Hinweis darauf finden, welche Probleme die neue Version behebt und welche Optimierungen Sie davon erwarten dürfen.

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Bei jedem Treiber-Download sollten Sie einen Hinweis darauf finden, welche Probleme die neue Version behebt und welche Optimierungen Sie davon erwarten dürfen.

Ein Treiberupdate ist natürlich bei einem konkreten PC-Problem angesagt: Haben Sie wie beschrieben den Verursacher mithilfe des Geräte-Managers gefunden, sollten Sie so schnell wie möglich eine neue Version beim Hardwarehersteller oder PC- beziehungsweise Notebook-Anbieter herunterladen. Ebenso verfahren Sie, wenn Ihnen Nachrichten auf IT-Webseiten einen aktuellen Anlass für ein Treiberupdate geben: Meist betrifft dies akute Sicherheitslücken, die eine Aktualisierung behebt.

Prüfen Sie vor der Installation aber zunächst, ob das Update Ihr konkretes Problem überhaupt löst: Eine passende Fehlerbeschreibung sollte in der Textdatei stehen, die mit dem Treiberpaket kommt oder in den Versionshinweisen auf der Hersteller-Webseite – zum Beispiel unter „Behobene Probleme“ oder „Issues Fixed“. Auch ein Blick auf die noch offenen Probleme („Known Issues“) hilft weiter: Hier erfahren Sie, welche Probleme diese Treiberversion noch nicht behebt und welche sie möglicherweise auslösen kann. So haben Sie genug Informationen, um zu entscheiden, ob sich das Update lohnt.

Bei dieser Hardware lohnt das regelmäßige Update

Hat Ihr Rechner ein konkretes Treiberproblem, sollten Sie sich natürlich umgehend um ein Update kümmern. Doch bei bestimmten Komponenten lohnt zusätzlich ein regelmäßiger Check, ob neue Treiber verfügbar sind: Denn die aktuellen Versionen bügeln nicht nur Fehler aus, sondern optimieren das Zusammenspiel zwischen der Hardware und dem Betriebssystem. Besonders einfach und automatisiert erledigen Sie die Suche nach neuen Treibern mit einem darauf spezialisierten Updateprogramm wie 

Driver Max Pro 12
.

Am wichtigsten sind neue Treiber für die Grafik-Hardware. Das betrifft nicht nur Grafikkarten von AMD und Nvidia, sondern auch die Grafikeinheiten in den Prozessoren von AMD und Intel. In den meisten Fällen verbessert ein neuer Treiber die Darstellung aktueller Spiele – zum Beispiel indem er zusätzliche Grafikeffekte wie Ray-Tracing unterstützt oder angepasste Einstellungen für das Spiel mitbringt, wodurch sich die Bildrate erhöht. Weil sich manche neuen Spiele erst mit einem passenden Treiber problemlos wiedergeben lassen, aktualisieren die GPU-Hersteller ihre Treiber in kurzen Abständen: Bei Nvidia gibt es neue Treiber zum Beispiel im Zwei-Wochen-Rhythmus.

Auch wenn Sie nicht spielen, lohnt sich ein Treiberupdate: Denn die Grafikkarte oder die Grafikeinheit der CPU ist auch für die Video- und Streaming-Wiedergabe verantwortlich oder die Monitordarstellung. Deshalb kann ein neuer Grafiktreiber auch das Abspielen hochauflösender Videos und den Multi-Monitor-Betrieb verbessern. 

Empfehlenswert ist ein regelmäßiges Update auch bei Treibern für WLAN- und Bluetooth-Hardware: Neue Versionen verbessern zum Beispiel das Zusammenspiel mit dem WLAN-Router bei Band- und AP-Steering oder sorgen dafür, dass Windows die Funkkomponenten zuverlässiger aus- und einschalten kann, wenn das System Strom sparen soll.

Updates fürs Uefi-Bios und Firmware für den SSD-Controller sind eigentlich keine Treiber. Die meisten Updatetools der Hersteller machen Sie trotzdem auf neue Versionen aufmerksam: Deshalb lohnt auch in diesen Fällen ein regelmäßiger Check. Lesen Sie dann die Versionshinweise, um zu entscheiden, ob Sie das Update durchführen sollten.

Für alle anderen Treiber genügt die Aktualisierung über das Windows-Update. Denn das Betriebssystem bringt immer die aktuellen WHQL-getesteten Treiber mit und hält Ihr System so auf frischem Stand.

Bestimmte Treiber zeigt Windows nur unter „Optionale Updates“: Das sind meist Basistreiber, die für einen stabilen Betrieb sorgen, wenn ein Problem mit der entsprechenden Hardware vorliegt.

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Bestimmte Treiber zeigt Windows nur unter „Optionale Updates“: Das sind meist Basistreiber, die für einen stabilen Betrieb sorgen, wenn ein Problem mit der entsprechenden Hardware vorliegt.

Beim Klick auf die Update-Einstellungen unter „Update und Sicherheit“ fällt Ihnen eventuell der Verweis „Optionale Updates anzeigen“ auf, den Windows 10 seit Version 2004 einblendet. Die hier aufgeführten Treiber sollten Sie aber nur installieren, wenn Sie mit der Hardware, für die der Treiber gedacht ist, ein aktuelles Problem haben. Denn Windows präsentiert Ihnen in dieser Auswahl lediglich Basistreiber oder ältere Treiber, die garantieren sollen, dass die Komponente stabil funktioniert.

Treiberfallen: Wo Sie beim Update aufpassen sollten

Das Update über Windows gibt Ihnen die größte Sicherheit, den passenden Treiber zu finden. Wenn Sie sich aber neue Versionen schneller vom Komponentenhersteller oder PC-Anbieter beschaffen wollen, sollten Sie genauer hinschauen, um Fehlgriffe zu vermeiden.

Besonders bei vorinstallierten Tools des PC-Herstellers sollten Sie sich nicht darauf verlassen, dass das Programm immer den besten Treiber findet. Bei vielen Testgeräten erleben wir, dass das Tool keine neuen Treiber anzeigt, obwohl aktuellere Versionen auf der Webseite des Herstellers zu bekommen sind. Außerdem prüfen nicht alle Programme, ob eine neuere Treiber-Version bereits installiert ist, und bügeln den von ihnen vorgeschlagenen Treiber einfach aufs System. Vergleichen Sie also genau die Versionsnummern, bevor Sie das Okay zum Aufspielen geben.

Viele PC- und Notebook- Hersteller installieren eigene Update- Tools auf dem System: Die arbeiten aber nicht immer zuverlässig oder fehlerfrei.

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Viele PC- und Notebook- Hersteller installieren eigene Update- Tools auf dem System: Die arbeiten aber nicht immer zuverlässig oder fehlerfrei.

Nicht zuletzt machen die Herstellertools immer wieder mit Sicherheitslücken Schlagzeilen – zuletzt bei Dell. Deshalb sollten Sie unbedingt darauf achten, auch das Updatetool regelmäßig zu aktualisieren. Aufmerksam sollten Sie auch sein, wenn Sie auf der Support-Webseite des Rechneranbieters nach neuen Treibern suchen. Oft finden Sie dort für Ihre konkretes Modell kein Treiberangebot, sondern nur für die Modellserie, der es entstammt. Dann sehen Sie zum Beispiel unterschiedliche Treiber für ein WLAN- oder Bluetooth-Modul, für Touchpad, Kamera, Fingersensor und Kartenleser. Denn die Hersteller haben für diese Komponenten unterschiedliche Lieferanten und statten die Rechner je nach Verfügbarkeit damit aus. Um den passenden Treiber auszuwählen, müssen Sie vor dem Download erst prüfen, welche davon in Ihrem System eingebaut ist.

Bei Hardwareherstellern, die ihre Komponenten nicht an Endkunden, sondern nur an PC-Hersteller verkaufen, gibt es oft keine Webseite für Treiber-Downloads, oder sie ist schwer zu finden und unübersichtlich. Das gilt zum Beispiel für Netzwerkkomponenten. Deshalb führt zum Beispiel die Internetrecherche nach einem entsprechenden Treiber häufig zu Fake-Webseiten, die einen Download versprechen, Ihnen dann aber lediglich nutzlose Downloadtools aufdrängen. Davon sollten Sie aber lieber Abstand nehmen und warten, bis Ihnen das Windows-Update eine neue Treiberversion vorschlägt.

Interessant:

Neue Nvidia-Treiber sollen Krypto-Miner ausbremsen


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